Tage, Wochen, Monate
Die große Zeit verstreicht sehr schnell
Die kleine lässt sich bitten
Sekunden tröpfeln tickend aus der Uhr
Und nur zögernd schwellen Teiche zu Minuten
Über deren Oberflächen leise
Der durchs Fenster kommende Wind weht
Unstet wie der Geist in seinem Gehäus
Welcher dem nahen Froschkonzert lauscht
Und den Grillen, eigenen wie Hüpfern
Während alte Wunden heilen
Versuchen neue es ihnen gleichzutun
Sie haben alle Zeit einer Welt
Die stillzustehen scheint und sich doch
Weiterdreht – genau wie jener Körper
Auf seiner Bettstatt: Links, Mitte, Rechts
Links, Mitte, Rechts entlang einer Achse
Welche zu zerbrechen droht bis endlich
Jene Teiche aus Minuten und Sekunden
Tiefer, Stunden, werden
Worin der Geist davontreibt, schwimmt
Und dann zerfällt wie Zuckerwürfel im chai.
